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Yoho-Nationalpark: Takakkaw Falls und Emerald Lake

Einer der kleinsten Nationalparks in Kanada ist der Yoho-Nationalpark Südwesten des Landes. Trotz alledem lohnt sich aufgrund der zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie den Takakkaw Falls und dem Emerald Lake ein Besuch des 1310 km² großen Yoho-Nationalparks, der mit Wanderwegen sehr gut erschlossen ist.

Emerald Lake Lodge im Winter

Emerald Lake Lodge im Winter

Bereits 1886 wurde der Yoho-Nationalpark in Kanada gegründet und gehört seit dem zu den landschaftlich reizvollen Reisegebieten des Landes. Ausgangspunkt des 1310 km² großen Nationalparks ist die Ortschaft Field, die mit rund 300 Bewohnern die einzige Siedlung innerhalb des Parks ist. Von hier aus führen gut erschlossen Wanderwege und Bergpässe durch eine beeindruckende Berglandschaft der Rocky Mountains in der Provinz British Columbia. Durch seine Lage herrscht hier ein raues Bergklima, das inbesondere im Winter zu beherzigen ist. 

Fraser River in British Columbia: Lachsangeln in Kanada

Der Fraser River liegt in British Columbia und ist der längste Fluß der kanadischen Provinz. Er hat seinen Ursprung in den Rocky Mountains und mündet südlich der Stadt Vancouver in den pazifischen Ozean. Während seines Laufes  bahnt er sich seinen Weg durch die wilden und ursprünglichen Landschaften Kanadas und gilt als beliebtes Reiseziel für viele Kanadaurlauber.

Angeln in Kanada flickr (c) OakleyOriginals CC-Lizenz

Angeln in Kanada flickr (c) OakleyOriginals CC-Lizenz

Am Mount Robson entspringt der Fraser River und ist einer der Hauptströme von Kanadas Westen.  Der Ursprung des Fraser Rivers liegt im kanadischen Teil der Rocky Mountains. Aus ihm fließen viele Nebenflüsse wie der Anderson-, der Thompson und der Bridge River.

Für viele Lachsangler gilt der Fraser River als El Dorado, zählt er doch zu den besten Lachsflüssen weltweit. Die Besucher können während der jährlichen Lachswanderung die bis zu 1,5 m großen Tiere beim Laichen beobachten. Doch dieses Naturschauspiel zieht nicht nur viele Schaulustige und Angler an, sondern auch die dort ansässigen Bären die sich bei den Lachsen als Nahrungsgrundlage für den langen und kalten kanadischen Winter bedienen.

Jasper Nationalpark in Kanada

Kanada ist reich an großartigen Flora und Fauna und an malerischen Nationalparks. Zu den beeindruckenden des Landes gehören der Banff Nationalpark im Süden und der Jasper Nationalpark im Norden.  Jasper ist mit seinen 10.878 km² der größte des Landes und ist mit seiner wilden und ausgedehnten Fläche der deutlich unerschlossene  weniger erforschte der beiden großen Parks Kanadas. Genau hier liegt für viele seiner Besucher der spezielle Reiz des Nationalparks.

Jasper Nationalpark flickr (c) havankevin CC-Lizenz

Jasper Nationalpark flickr (c) havankevin CC-Lizenz

Vom Jasper Nationalpark geht seit seiner Gründung im Jahre 1907 eine große Faszination aus. Der Park in mitten der Rocky Mountains, zählt definitiv zu den Höhepunkten des Westen Kanadas. Seine unzähligen Tannenwälder und Seen lassen Naturliebhaberherzen höher schlagen. Zwischen dem Banff Nationalpark und dem Jasper Nationalpark liegt das sogenannte Columbia Icefield das, mit seinen über 30 Gletschern, das ebenfalls zu den großen Sehenswürdigkeiten der Region gehört. Doch der Park verfügt nicht nur über eine umwerfende Natur, auch die vielen heimischen Tierarten sind es  wert in ihrer freien Wildbahn beobachtet zu werden. Hier finden neben dem Elch, Grizzlybär, Wolf und Kojote auch Wildtiere wie das seltene Waldkaribu.  Neben dem Columbia Icefield ist der Mount Edith Cavell einer der großen Highlights des Parks. Er thront mit seiner pyramidenartigen Form über dem Park und ist ein beliebtes Motiv für Bilder und Fotos.

Banff-Nationalpark in den Rocky Mountains

Der Banff-Nationalpark könnte im Rahmen einer Rundreise durch Kanada sicherlich eine außergewöhnliche Erfahrung sein, wenn man sich für die herrliche Naturlandschaft des Landes interessiert. In den kanadischen Rocky Mountains gelegen erstreckt sich der Park über eine Gesamtfläche von 6.641 Quadratkilometern.

Banff-Nationalpark flickr (c) gemmerich CC-Lizenz

Banff-Nationalpark flickr (c) gemmerich CC-Lizenz

Die meisten Reisenden wollen natürlich vor allem die Landschaft und die Natur Kanadas kennenlernen und der Banff-Nationalpark bietet alle Voraussetzungen dafür. Inmitten der Rocky Mountains gelegen verkörpert er genau das, was sich die meisten Menschen unter Kanada vorstellen – schier endlos reichende Wälder, wilde Flüsse und unzählige Tierarten, die hier noch in ihrer natürlich Umgebungen leben.

Banff-Nationalpark – ältester Nationalpark Kanadas

Die Geschichte des Banff-Nationalparks beginnt schon im Jahr 1885 (Gründungsjahr), als die Ureinwohner die Eisenbahnarbeiter auf die kostbaren heißen Quellen aufmerksam machten, die Regierung umgehend reagierte und die Region zum Nationpark erklärte. Seinen außergewöhnlichen Namen verdankt der Park einer schottischen Region namens Banffshire, aus denen zwei Geldgeber der Canadian Pacific Railway stammten. Sie waren mit dafür verantwortlich, dass man bereits recht früh beim Bau der Eisenbahn auf die natürlichen Gegebenheiten achtete. Dadurch ist der Banff-Nationalpark der älteste Kanadas und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

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